Ideen und Ziele
Wie kann das bürgerschaftliche Engagement in den Kommunen gestärkt und ausgebaut werden? Welche Wege versprechen Erfolg im Kampf gegen Kinder- und Familienarmut? Wie finden Jugendliche mit Migrationshintergrund berufliche Perspektiven? Welche Maßnahmen verbessern die Situation von Arbeitlosen und sozial Schwachen in den Kommunen? Wie können alte Menschen stärker in die Gesellschaft integriert werden? Diese und viele weitere Fragen, aber auch Positionen und Antworten der Caritas stehen im Mittelpunkt der Themenkampagne „Lasst keinen sitzen! - Demokratie wahr machen“.
Ziel ist, im Vorfeld der Kommunalwahl 2009 im Erzbistum Köln soziale Themen neu in den Blickpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit zu rücken. Damit soll der Boden für einen kontinuierlichen sozialpolitischen Dialog in den Kommunen bereitet werden, an dem möglichst viele Bürgerinnen und Bürger teilhaben – auch über den Wahltag hinaus.
Meinungsbildung und Bewusstseinswandel passieren im direkten Gespräch. Deshalb liegt der Schwerpunkt der Themenkampagne „Lasst keinen sitzen! – Demokratie wahr machen“ auf dem Dialog. Materialien und Aktionsideen befördern und unterstützen das Gespräch.
Ein zentrales, gemeinsames Element macht die Grundidee anschaulich, verbindet viele Aktionen von vielen Menschen an vielen Orten und gibt der Kampagne ein unverwechselbares Gesicht: ein einfacher Holzstuhl mit einem markanten roten Aufkleber „Lasst keinen sitzen!“
Aufbau und Themen
Das Motto „Lasst keinen Sitzen! – Demokratie wahr machen“ bündelt Anliegen und Forderungen der Caritas im Erzbistum Köln rund um die kommunale Sozialpolitik der Zukunft. Fünf verschiedene Kampagnenmotive setzen die Kernaussagen bildlich um. Um eine möglichst gute Wirkung in der Öffentlichkeit zu erzielen, ist die Kampagne dramaturgisch aufgebaut: Zeitlich und inhaltlich folgen verschiedene Umsetzungsstufen aufeinander und münden in einem Aktionshöhepunkt kurz vor der Kommunalwahl. Die erste Stufe will durch öffentliche Aktionen Irritation und damit Aufmerksamkeit erzielen, am besten, indem zunächst nur Motiv 1 „Leerer Stuhl“ eingesetzt wird.
Erst in Stufe zwei füllt sich die Kampagne mit konkreten Inhalten und der leere Stuhl mit Menschen. Jetzt werden alle Motive genutzt, um zielgruppenbezogen und unterstützt durch Aktion und Dialog Themen zu vermitteln. Den Höhepunkt der Kampagne bildet eine aufmerksamkeitsstarke Aktion kurz vor der Kommunalwahl.
Positionen und Forderungen
Zur Themenkampagne „Lasst keinen sitzen! – Demokratie wahr machen“ hat die Führungskonferenz des Diözesan-Caritasverbandes gemeinsame inhaltliche Positionen und Forderungen verabschiedet. Diese können in der Geschäftsstelle des Diözesan-Caritasverbandes als Broschüre bestellt werden und stehen außerdem HIER zum Download bereit.
